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<pre>Während die Hertha von ihren jüngsten sechs Liga-Spielen nur zwei verloren hat, warten die Wölfe seit dem 20. Spieltag auf einen Sieg.  <p> Der zuletzt in Darmstadt zur Wunderwaffe aufgestiegene Sandro Wagner ist dabei als Ersatz für den gen Leverkusen abgewanderten Kevin Volland vorgesehen, der zunächst einmal aber eine nur schwerlich zu schließende Lücke im Angriff zu hinterlassen droht.  <p>  Eines ist dabei bereits im Vorhinein klar: Der höhere Druck lastet in der HDI-Arena ohne Wenn und Aber auf den personell stärker besetzten Schalkern. <p> Als letzten Tipp ziehe ich im Aufeinandertreffen zwischen Hoffenheim und Stuttgart zwar einen Sieg der TSG in Betracht, allerdings darf im Nachzüglerduell in keinster Weise von einem Torfestival ausgegangen werden. <p>  Außerdem zeigt sich Hertha deutlich gereifter im Vergleich zur Vorsaison — vor allem in Drucksituationen. Beim 3:2-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg vermochten die Berliner nicht nur zweimal einen Rückstand wettzumachen, sondern sogar noch den Siegtreffer zu erzielen.  </pre>


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<pre>Sehr viel besser dürfte es nach meiner Einschätzung schließlich um Treffer auf beiden Seiten stehen:  <p> Der 1Spieltag der Fußball-Bundesliga wird von einem Schlagabtausch der Aufsteiger beschlossen. Im Audi-Sportpark steht dabei sowohl für den FC Ingolstadt als auch für die aus Südhessen anreisenden Lilien der Verbleib im gesicherten Mittelfeld auf dem Spiel.  <p>  Nach zuvor drei sieglosen Auftritten war dem VfL jedoch zu Beginn durchaus anzumerken, dass eine prekäre Tabellensituation nicht nur beflügelnde Wirkung entfacht: Namentlich die ersten 45 Minuten wurden auf einem denkbar traurigen spielerischen Niveau über die Bühne gebracht. <p> Trainer Dirk Schuster bleibt trotz der Gefahr des Abstiegs in die Liga gelassen: „Natürlich hätten wir gerne auch mal ein letztes Saisonspiel, das wir ein wenig entspannter angehen können. Aber das hat es in meiner Zeit bei Darmstadt noch nie gegeben.“ <p>  Dementsprechend entspannt können die Hauptstädter ins Duell mit Leipzig gehen und die Saison vor heimischer Kulisse ausklingen lassen. Aktuell liegt das Team von Pal Dardai auf dem zehnten Tabellenrang und gehört nach Platz sechs in der Vorsaison zu den kleinen Enttäuschungen der Saison.  </pre> 


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<pre> Zwei Zähler würden den Berlinern im Erfolgsfall dann noch auf die „magische“ 40-Punkte-Marke fehlen, die üblicherweise ausreicht, um in der Bundesliga zu bleiben.  <p> Und da sich die Niedersachsen daheim bereits gegen das neue Schlusslicht Schalke mit einer Nullnummer begnügten, gehe ich nun auch hier von zwei blütenweißen Westen aus.  <p>  Die Svensson-Elf ist seit neun Bundesliga-Spielen ungeschlagen (5S, 4U), hat in 14 Spielen hintereinander immer getroffen und schreibt die Klubrekorde neu. Bayern traf in 21 Spielen in Folge. Die Bayern remisierten daheim gegen Hoffenheim, gingen bei Man City unter, Trainerwechsel, dazu Mane-Gate. Doppelte Chance 1X – ein Risiko, aber nicht unbegründet. <p>  Dass die Westfalen nach der Gala in Gladbach zuletzt nur einem mittelprächtigen Tag erwischten, war jedoch nur zum Teil auf den hervorragend vorbereiteten Aufsteiger zurückzuführen — vielmehr wäre die letzte Titelchance des BVB um ein Haar einem Schnupfen zum Opfer gefallen. <p>  Nur ein Liga-Spiel vor heimischer Kulisse ging bislang verloren (1:2 gegen Frankfurt), drei der bisherigen sechs Heimpartien wurden gewonnen.  </pre>


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<pre> Hatten die Grün-Weißen gegen den FCA nur durch bloßen Kampf die (ertraglose) Spielkontrolle an sich gerissen, war gegen die Niedersachsen plötzlich auch eine Renaissance der Spielkultur zu bestaunen — weshalb es an dem verdient eingefahrenen Dreier letztlich nichts zu deuteln gab.  <p> Die Wettanbieter geben sich recht zuversichtlich was Sieg Nummer sechs betrifft und sehen die Fohlen sogar leicht in der Favoritenrolle. Das jüngste Gastspiel im Olympiastadion konnten die Borussen in der vergangenen Saison für sich entscheiden, die letzten drei Duelle wurden allesamt gewonnen.   <p> „Das war das erste Spiel, in dem wir mit dem positiven Druck gut umgegangen sind“, freute sich der Ungar. Vor allem in der Raumaufteilung habe „jeder halbe Meter gestimmt“, weshalb 90 Minuten lang kein „einziger Chaosmoment“ ersichtlich geworden sei. <p>  Vielleicht auch deshalb war die nach außen kommunizierte Stimmung bereits vor der Abreise ans Böllenfalltor erstaunlich gut: Dass die Mannschaft nun darüber hinaus sogar noch das Spiel gewann, passt da natürlich hervorragend in das Gute-Laune-Konzept.  <p> Trotz dieser unschönen Bilanz sollte aber eher nicht damit zu rechnen sein, dass sich Bayer am Samstag überängstlich präsentiert: Nach drei gleich zu Saisonbeginn kassierten Schlappen blickt die Elf von Heiko Herrlich inzwischen bereits auf acht ungeschlagene Auswärtsspiele am Stück zurück.  </pre>


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<pre> Da Wolfsburg (51) und Mainz (49) an geschossenen Toren fast gleichauf sind und auch bei den erhaltenen Treffern in ähnlichen Sphären schweben (37:40 aus Wolfsburg-Sicht), wird diese Kombination immer interessanter. Die 05er könnten die Kovac-Elf zudem bis auf fünf Punkte abschütteln und selbst einen weiteren Schritt Richtung Europapokal machen.  <p> War die Premieren-Niederlage in Leipzig dabei noch maßgeblich der Stärke des Aufsteigers geschuldet, bekamen die Süddeutschen zuletzt in Wolfsburg von einem ziemlich durchschnittlichen Gegner den zweiten Nackenschlag versetzt.  <p>  Davon zeugt nicht zuletzt jene Tatsache, dass die Elf von Pal Dardai im neuen Jahr noch keinen einzigen Dreier einfahren konnte. Stattdessen schlagen in der erst vier Spieltage jungen zweiten Halbserie drei Remis und die jüngste Niederlage beim VfB Stuttgart (0:2) zu Buche. <p>  Spielerisch war die Vorstellung alles andere berauschend, von einem Trainereffekt war auf dem Rasen nichts zu sehen.  <p> Video: für alle Hertha-Fans ein Muss: Die Highlights vom höchsten Saisonsieg der „Alten Dame“ gegen Darmstadt auf Hertha FM via YouTube. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  </pre>


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